Auf dieser Wandertour nehmen wir euch mit zum
Traumstrand Cala Agulla, schlendern entlang einer prachtvollen Uferpromenade und wandern dann durch einen Kiefernwald zum „Far de Capdepera“ – einer von fünf noch in Betrieb befindlichen Leuchttürmen auf Mallorca. Auf dem Rückweg machen wir noch einen kurzen Stopp an der kleinen Badebucht „Cala Gat“ und genießen dort in der Chiringuita ein leckeres Kaltgetränk.😉
Die Wanderung beginnt direkt in der touristischen Hochburg Cala Ratjada. Von der Ma-15 kommend nehmen wir in Capdepera im ersten Kreisverkehr die dritte Abfahrt nach Cala Ratjada und kurz danach im nächsten Kreisverkehr die erste Ausfahrt in die „Avinguda Mediterrani“. Nach etwa 200 Meter befindet sich auf der rechten Seite ein etwas größerer kostenloser Parkplatz. Das ist unser Startpunkt.
Vom Parkplatz laufen wir zunächst für etwa 350 Meter der Straße entlang und biegen dann links in die „Carrer de les Nereides“ ein. Wir folgen der Straße bis vor zur Hauptstraße, überqueren diese und bleiben für die nächsten 500 Meter in der „Carrer Magallanes“. Am Ende der Straße biegen wir rechts ab und nehmen dann gleich danach auf der linken Seite den Pfad in das Naturgebiet. Nach etwa 300 Metern kommen wir zu einer Tennisanlage. Wir folgen der Straße nach vorne und steigen dann gleich wieder in den Naturpark ein. Hier gibt es gefühlt 100 verschieden kleine Abzweigungen – wir müssen uns immer in Richtung Norden halten und auf das Meeresrauschen lauschen. Nach etwa 700 Metern staunen wir nicht schlecht – direkt vor uns befindet sich die
zauberhafte Cala Agulla mit ihrem weißen feinen Sandstrand und das türkisblau glitzernde Meer – was für ein schöner Anblick. 😍
Die Cala Agulla ist ein wirkliches kleines Paradies – das Meer wirkt nahezu karibisch und die Bucht ist umgeben von Dünen, flachen Felsen und Kiefern. Zur Hochsaison ist die beliebte Badebucht allerdings sehr überlaufen und überfüllt – ein längerer Aufenthalt oder Badestopp empfehlen wir daher eher im Spätsommer.
Über den Strandzugang verlassen wir die Cala Agulla und biegen gleich danach am kleinen Kreisel links auf eine wunderschön angelegte Promenande ein. Der Weg verläuft direkt an der Meeresküste entlang und ist gesäumt mit zahlreichen Skulpturen und Kunstfiguren. Linkerhand hat man einen fantastischen Weitblick auf das Llevantgebirge. Wir „spazieren“ durch Appartmentanlagen und kleinen Hotels und genießen die Meeresluft, sowie die herrliche Aussicht. Nach etwa 700 Metern endet der Promenadenweg – wir sind jetzt an der „Cala Lliteras“ angekommen, eine kleine Bucht, an der sich auch die älteste Tauchschule in der Gegend rund um Capdepera befindet.
Oberhalb der Cala Lliteras führt ein ca. 300 Meter langer felsiger Küstenabschnitt in ein Wohngebiet von Cala Agulla. Wir befinden uns in der „carrer Tudons“ und biegen kurz danach links in die steil ansteigende „Carrer Romanis“ ein, an deren Ende wir über eine Treppe in den oberen Abschnitt der Straße gelangen. Oben angekommen geht es rechts weiter und nach etwa 100 Metern führt uns linkerhand eine Steintreppe steil bis ganz nach oben. Wir sind jetzt in einer kleinen Villensiedlung und folgen der ruhigen Anwohnerstraße bis ganz ans Ende. Über einen Treppenweg gelangen wir wieder nach unten. Wir befinden uns hier am nordöstlichsten Punkt von Cala Agulla und blicken vor uns auf die kleine Bucht „l'Olla“.
Der Weg bis zum Leuchtturm führt durch eine prächtige Naturlandschaft, ruhig und idyllisch mit ständigem Blick auf das dunkelblaue Meer. Kleine Holzpfeiler und blaue Farbkleckse auf den Steinen geben uns von nun an die Richtung vor. Der Wanderpfad schlengelt sich durch Kieferbäume, Zwergpalmen und jede Menge Macchia – das sind niedrige widerstandsfähige Sträucher, typisch für das Mittelmeer, die den Küstenabschnitten Halt geben.
Nach einem knappen Kilometer befindet sich direkt vor uns der sa Torre Esbucada, ein alter denkmalgeschützter Wachturm, der allerdings nur noch als Ruine erhalten wird.
Auf der Rückseite des Turms geht es weiter zum Far de Capdepera und nach nur 200 Meter kommen wir an der Zufahrtsstraße zum Leuchtturm an. Wir halten kurz inne und genießen den wunderschönen Panoramablick.
Angekommen am Leuchtturm machen wir eine kurze Pause und genießen den traumhaften Weitblick über den Nordosten der Insel.
Wir verlassen die Zufahrtsstraße auf der linke Seite, steigen etwas steinig bergab und folgen hierbei stets den blauen Farbmarkierungen. Der Weg führt direkt am Meer entlang und wir sind immer noch bezaubert von diesem tollen Ausblick. Nach etwa 400 Meter verlassen wir den Küstenweg rechterhand und folgen der Straße bis zum nächsten Abzweig. Hier geht es dann links hinunter in die Parallelstraße und dann bei nächster Möglichkeit wieder links bis vor zur Meeresküste. Wir wandern jetzt für ca. 300 Meter auf einem schmalen Weg zur kleinen Badebucht Cala Gat. Jetzt im Oktober ist nicht mehr ganz so viel los und da das Chiringuito noch geöffnet hat, beschließen wir eine kleine Trinkpause einzulegen. 😉
Bis zurück zu unserem Parkplatz sind es von der Cala Gat noch ca. 2 Kilometer. Der komplette Rückweg erfolgt über den wunderschön angelegten Promenadenweg direkt am Meer entlang. Wir schlendern an der kleinen Bootsanlegestelle im Hafen vorbei und danach noch an zahlreichen Restaurants und Bars. In der Hauptsaison ist in Cala Ratjada mächtig was los, in der jetzigen Nebensaison hingegen ist alles etwas ruhiger und im Winter haben sogar einige Geschäfte und Restaurant durchgängig geöffnet. Unser Tipp:
Noah's Café Lounge. 😉
Tourenprofil: Cala Ratjada - Cala Agulla - Far de Capdepera
Wanderroute: Cala Ratjada - Cala Agulla - Far de Capdepera
Eine einfache abwechslungsreiche Wandertour, die man zu jeder Jahreszeit unternehmen kann. In den Sommermonaten empfiehlt es sich Badesachen für einen kurzen Badestopp an der traumhaften Cala Agulla und / oder Cala Gat mitzunehmen. Der Promenadenweg direkt am Meer entlang ist eine absolute Augenweite. Der Anstieg hoch zum Leuchtturm ist moderat und erfordert keine besondere Grundkondition. Auf dem Rückweg laden sowohl die Chiringuita an der Cala Gat als auch Cala Ratjada selbst mit seinen zahlreichen Cafés und Restaurants für eine ausgedehnte Pause ein. Und selbst im Winter sind hier einige Restaurants geöffnet.
Als Alternative zu dieser Tour bietet sich auch folgende kürzere Wanderung an:
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